Artikel in der Kategorie Weltraum
Sterne werden geboren, wenn gewaltige Gasmassen kollabieren. Mit der Zeit fängt der neue Himmelskörper an zu leuchten und zerstört die ihn umgebende Gaswolke. Überraschenderweise gilt dies nicht unbedingt für “Schwergewichte”: Deren Leuchten ähnelt eher einer Lampe mit Wackelkontakt, wie Heidelberger Astrophysiker herausgefunden haben.
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Inspiriert vom Princeton Institute for Advanced Study wurde das Heidelberger Institut für Theoretische Studien «Hits» mit einem Kolloquium feierlich eröffnet. Als Einrichtung der Klaus-Tschira-Stiftung (KTS) betreibt es Grundlagenforschung auf Gebieten, die große Datenmengen verarbeiten und strukturieren.
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«Herschel», das Weltraumteleskop der europäischen Weltraumorganisation Esa für das ferne Infrarot, hat die spektralen Fingerabdrücke einer Reihe organischer Moleküle im Orionnebel (Messier 42) aufgenommen, einem der nächstgelegenen Sternentstehungsgebiete in unserer Milchstraße.
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Unser Universum hat 13,75 Milliarden Jahre auf dem Buckel – so lautet das Ergebnis einer neuen umfangreichen Studie. Forscher der Universität Bonn haben gemeinsam mit US-Kollegen Bilder des Weltraumteleskops «Hubble» ausgewertet. Die Analyse berücksichtigt mehr Faktoren als frühere Studien, ihr Wert für das Weltalter ist daher besonders präzise.
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Während sich die Raumfahrer über die sichere Landung der «Endeavour» freuen und die nächsten Missionen planen, haben die Astronomen und Astrophysiker viel Neues über die vielfältige Flora und Fauna des Kosmos gelernt. Die spannendsten Meldungen in einer neuen Ausgabe des «Universum» Magazin.
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Dutzende Teleskope und Satelliten waren nötig, um einem besonders stark variierenden Quasar das Geheimnis zu entlocken, von wo genau dieses Mehr an Helligkeit stammt. Das Ergebnis überraschte viele Astronomen – der Entstehungsort der Strahlungsausbrüche von 3C 279 findet in wesentlich größerer Entfernung vom zentralen supermassereichen Schwarzen Loch statt als angenommen.
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Mit neuen Daten vom Röntgensatelliten «Chandra» haben Forscher am Max-Planck-Institut für Astrophysik den Entstehungsprozess für eine bestimmte Art von Supernova ermittelt. Diese kosmischen Explosionen sind für Kosmologen extrem wichtig, da sie für die Entfernungsbestimmung von Objekten im Universum genutzt werden, und damit Studien zur Ausdehnung des Universums erlauben.
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Wenn Sie sich auf die Reise durch unsere Heimatgalaxie begeben, sollten Sie einen guten Reiseführer dabeihaben. Schließlich müssen Sie eisige Planeten, UV-Strahlungsfelder heißer Sterne, die Jets von Mikroquasaren oder Kosmische Strahlen von Supernova-Explosionen umschiffen. Gar nicht zu reden von der Dunklen Energie …
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An Bord einer Atlas-V-Rakete startete die Nasa heute einen neuen Forschungssatelliten, das «Solar Dynamics Observatory» SDO. Seine drei Messinstrumente liefern in den kommenden Jahren alle zehn Sekunden präzise Aufnahmen der Sonne. Mit ihrer Hilfe verfolgen Wissenschaftler die magnetischen Vorgänge auf dem Stern genau und prognostizieren dessen Aktivität.
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Neutronensterne zählen zu den faszinierendsten Objekten im Universum. In den nur zehn Kilometer großen Überresten massereicher Sterne herrscht eine so hohe Dichte, dass ein Fingerhut von “Neutronensternstoff” auf der Erde hundert Millionen Tonnen wiegen würde. Der Zustand der Materie im Innern dieser Exoten ist ungeklärt.



















